Biogasaufbereitung (BGAA)

Alle reden von Synergien…wir nutzen sie!

Jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau, Entwicklungsträger bei Erdgastankstellen und Hersteller von Benzindampfrückgewinnungsanlagen, dieses alles zusammen hat uns in die Lage versetzt, in kürzester Zeit ein kompetenter Mitstreiter auf dem Feld der Biogasaufbereitungstechnik zu werden. Auf Grund unserer Erfahrungen in den oben genannten Fachgebieten besitzen wir ein extrem hohes Maß an handwerklichen Fähigkeiten, Normungssicherheit und Planungseffizienz. Dies zeigt sich in der überdurchschnittlichen Qualität unserer Anlagen, die gepaart mit dem von uns praktizierten Serviceleistungen zu einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis für Ihre Biogasaufbereitungsanlage führt. Unser besonderes Augenmerk gilt der Reduzierung der laufenden Betriebskosten. Mit einem elektrischen Verbrauch von < 0,2 kWh/mN³ bezogen auf das Rohgas setzten wir hier Maßstäbe. Weitere Energie (z. B. Wärme) wird nicht benötigt.

Biogasaufbereitung mittels physikalischer Absorption.

Bei dem in den letzten Jahren von Schwelm Anlagentechnik GmbH entwickelten Biogasaufbereitungs-prozess handelt es sich um die konsequente Weiterführung eines bereits auf dem Markt etablierten verfahrenstechnischen Konzeptes; der Biogasaufbereitung mittels physikalischer Absorption bzw. physikalischer Wäsche (Polyglkolwäsche).

Zur Reinigung des Biogases, d. h. zur Anreicherung des darin enthaltenen Biomethans kommt ein organisches Absorptionsmittel auf Polyethylenglykolbasis zum Einsatz. Die speziell für dieses Verfahren entwickelte Flüssigkeit ist geeignet, die im Biomethan unerwünschten Komponenten aus dem Rohbiogas selektiv zu entfernen. Hohe Selektivitäten zeigt die Absorptionsflüssigkeit in erster Linie gegenüber CO2, H2S und Wasser. Der Absorptionsprozess findet in druckbeaufschlagten Füllkörperkolonnen im Gegenstromprinzip statt. So können Methankonzentration um 98 Vol.-% im aufbereiteten Biomethan erreicht werden. Regeneriert wird die Absorptionsflüssigkeit ebenfalls in einer Füllkörperkolonne. Dies erfolgt unter Temperaturerhöhung, Druckabsenkung und Einblasen von Strip-Luft im Gegenstrom zur Flüssigkeit. Die bekannte Problematik des Methanverlusts durch simultane Absorption kann durch die Wahl einer entsprechenden Fahrweise der Aufbereitungsanlage minimiert werden. Methanverluste von < 1% (bezogen auf die Methanmenge im Rohbiogas) können bei geeigneter Fahrweise und richtiger Parametrierung der Anlage garantiert werden; für Kleinanlagen wird der Verlust auf unter 0,2 % reduziert, so dass auf eine Abluftbehandlung (RNV) verzichtet werden kann. Der beschriebene Prozess wurde von Schwelm Anlagentechnik GmbH so optimiert, dass für den Betrieb ein Minimum an konstruktivem und energetischem Aufwand nötig ist. Unsere Biogasaufbereitungs-anlagen zeichnen sich daher durch besonders rentable Beschaffungs- und Betriebskosten in allen Bereichen aus.

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Zurzeit sind Anlagengrößen im Bereich von 150 bis 1.400 mN3 Produktgas (Biomethan) verfügbar.

  • Physikalisches Druckwäscheverfahren mit neuartiger stabiler Waschlösung
  • Aufbereitung von Rohbiogas auf Biomethan-Einspeisequalität gemäß DVGW G260
  • Reingasqualität von bis zu 98 Vol.-% Methan
  • Hoher Reingasvordruck von ca. 6 bar(ü)
  • Äußerst energieeffizienter Betrieb, Gesamtenergiebedarf unter 0,2 kWh/mN3 Rohbiogas
  • Keine Zufuhr von Prozesswärme erforderlich
  • Redundante Ausführung der Verdichter- und Pumpenstrecken
  • Geringe Methanverluste < 1% (bezogen auf den Methangehalt im Rohbiogas)
  • Methanschlupf entsprechend GasNZV (< 0,2%)
  • Einhaltung der Bestimmungen der TA-Luft im Rauchgas
  • Optimierte und qualitativ hochwertige Konstruktion auf Basis des Chemieanlagenbaus
  • Autotherme Abgasreinigung, ebenfalls ohne Prozesswärmebedarf
  • Trocknung des Biomethans (PSA-Anlage) auf den gewünschten Taupunkt vor Übergabe
  • Geringe Wartungskosten des Gesamtsystems

Die fermentative Erzeugung von Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen und insbesondere von Abfallstoffen unterliegt seit 2006 einem dynamischen Wachstum und lässt aufgrund der gegenwärtigen Marktentwicklung auf ein positives Entwicklungspotential schließen.

Für alle, die schon etwas „tiefer“ einsteigen wollen